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Judo-Arbeitskreis
Ostfriesland Modifikationen der IJF-WettkampfregelnWettkampfregeln: Änderungen ab 2003Bestrafungen – Entfall von Chui und KeikokuAlle
Fälle, die nach dem bisherigen Regelwerk mit Shido, bzw. Chui bestraft wurden,
werden mit Shido bestraft. Dabei wird
wie bisher aufaddiert, d.h. bei einem zweiten Shido erscheint auf der
Anzeigetafel für den Gegner Yuko anstelle des Koka. Gefährliche
Handlungen, die bisher mit Keikoku bestraft wurden, werden sofort mit Hansoku
make bestraft. Die Strafen Chui und Keikoku entfallen also. Bei jedem direkten Hansoku make kann der Kämpfer an diesem Tag nicht mehr am Turnier teilnehmen. Durch diese
Regelung müssen die Wertungstafeln umgebaut werden.
Kawazu gake ist verbotenKawazu gake wird mit Hansokumake bestraft. Ebenso wird
jede andere Wurfausführung mit “Beinumschlingen” mit Hansoku make bestraft,
wenn dabei Tori eine Körperdrehung macht.
Verbeugung der KämpferVerbindlich ist die Verbeugung der Kämpfer an der Ausgangsposition vor Beginn und am Ende des Kampfes. Diese Form der Verbeugung muss korrekt durchgeführt werden, nicht nur mit einem Kopfnicken.
Haltegriff während Golden ScoreWenn ein
Kämpfer während der verlängerten Kampfzeit Osae-komi hält, läuft die Uhr
weiter bis ggf. Ippon erreicht wird.
Behandlung bei VerletzungenDie Regelungen zu Verletzungen sind ab der Jahrgangsstufe U20 neu. Sichtbare kleine Verletzungen wie blutenden Wunden können öfters behandelt werden, jede Wunde jedoch nicht mehr als zwei mal. Verletzungen an Kopf, Nacken und Wirbelsäule müssen vom medizinischen Personal untersucht werden. Durch diese Untersuchung entsteht keinem Kämpfer ein Nachteil. Bei anderen
Verletzungen, z.B. an Schulter, Ellbogen, Knie oder Knöchel, ist keine
Untersuchung erlaubt. Kampfunterbrechungen aufgrund von Verletzungen gibt es also nur noch zur Versorgung kleiner blutender Wunden oder bei Situationen, die der Kampfrichter als gefährlich einschätzt. (tr/Quellen: Judo Magazin, Sport in Hessen) (Arno Krüger) |
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