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Judo-Arbeitskreis
Ostfriesland Modifikationen der IJF-Wettkampfregeln2002Kumi-Kata Das Halten des Ärmelendes durch "Umschlagen" (Tasche bilden) des Ärmels wird mit Shido bestraft (Bilder 1 und 2).
Bei einseitiger Kumi-Kata ohne
Wurfabsicht - in Kombination mit Vortäuschung von Aktivität - muss nach
3 - 5 Sekunden angegriffen werden, sonst erfolgt Shido (Bilder 4-6)
Einhaken eines Beines zwischen den Beinen des Gegners ohne Wurfabsicht: In einem solchen Fall handelt es sich um keine Standard-Kumi-Kata, so dass ebenfalls nach 3 - 5 Sekunden angegriffen werden muss, sonst erfolgt Shido (Bilder 7-9).
Kontrolle durch Umklammerung in Osae-Komi Die Umklammerung bei Tate-Shiho-Gatame (Füße,
Fußgelenke) führt nicht zum Verlust der Kontrolle und daher nicht zu
Toketa (Bilder 10 und 11).
Gefährliche Techniken Die Ausführung von Kata-Guruma aus dem Stand und aus der Hocke mit direktem Rückwärtsabwurf, in dem Tori sich nach hinten auf Uke fallen lässt, ist sehr gefährlich und wird im Sinne von Art. 27/31 mit Hansoku-Make bestraft (Bilder 12-14).
Die Ausführung von Eintauchtechniken aus dem Stand nach vorne in Übereinstimmung mit Art. 27/31 ist ebenfalls sehr gefährlich und wird mit Hansoku-Make bestraft (Bilder 15-21).
Die Gefährdung bei solchen Techniken aus der Knieposition ist nicht gegeben. aus diesem Grund wird nicht bestraft (Bilder 22-26).
Judogi In Ergänzung zu Art. 3 darf das Revers des Judogi nur 1 cm stark (Bild 27) und 5 cm breit (Bild 28) sein.
Lange Haare (Binden der Haare) Die Kommission empfíelt, den Kämpfern eine straffreie Möglichkeit zum Binden der Haare einzuräumen. Beim nächsten Mal kann eine solche Aktion mit Shido bestraft werden. Zwingend muss bestraft werden, wenn das absichtliche Ordnen der Haare dazu benutzt wird, eine Pause einzulegen. Das Treten ohne Absicht der Wurfvorbereitung oder zum Wurf um den Eindruck von Aktivität zu erwecken In Übereinstimmung mit der Regel ist das Treten des Gegners um ihn zu verletzen bestrafungswürdig (mindestens Shido). Die Anwendung von Ashi-Waza und die Wurfvorbereitung oder Wurfabsicht werden nicht bestraft. Ippon Wenn ein Kämpfer mehr als 50% auf den Rücken geworfen wird, gilt dieses komplett auf den Rücken und wird mit Ippon bewertet. Verletzungen Es gibt keine freie medizinische
Untersuchung im Falle einer kleinen Verletzung, sondern sofortiges Registrieren
(Kreuz).
(Arno Krüger) |
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